Reparatur der Kriegsschäden
Textquelle
Münster 1651

Kurze Erläuterung

Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges waren nicht nur Hungersnöte, Seuchen, Plünderungen und Kämpfe, sondern auch Kriegsverwüstungen und die vernachlässigte Instandhaltung der Infrastruktur. Das betraf in erster Linie Straßen, Brücken und Wassergräben und damit essentielle Versorgungs- und Handelswege.

Relevanz des Materials

Obwohl Westfalen nicht zu den Hauptschauplätzen des Dreißigjährigen Krieges zu zählen ist, belegt diese Quelle, dass auch die Region Münster unter den Folgen des Krieges und den daraus entstandenen Schäden zu leiden hatte. Insbesondere die Infrastruktur der Region wurde stark beschädigt. Bischof Christoph Bernhard erließ daher Gesetze, welche die Instandsetzung von Straßen, Gräben, Wegen etc. anordneten. Der Umstand, dass die Reparaturen gesetzlich angeordnet werden mussten, zeugt auch von der Dringlichkeit der Maßnahmen und somit von der Wichtigkeit der Infrastruktur für die wirtschaftliche Erholung der Region.

Joel Wichary

Lernort 

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